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Asmus Jepsen

German person (1901–1945)

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Asmus Jepsen (* 18. Oktober 1901 in Fruerlund; † 6. Mai 1945 bei Flensburg hingerichtet) war ein deutscher Kapitänleutnant der Kriegsmarine und eines der letzten Opfer der nationalsozialistischen Marinejustiz. Asmus Jepsen wurde 1901 in Fruerlund, das damals lediglich einen Vorort der Stadt Flensburg darstellte, geboren. Vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges übte er die Tätigkeit eines Polizeiobersekretärs aus. 1939 verpflichtete er sich bei der Kriegsmarine für zwölf Jahre und fungierte zunächst als Marine-Ausbilder. Seit Juni 1941 war er Kommandant des Sonderzuges Auerhahn, des Befehlssonderzugs des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine Erich Raeder. Dessen Nachfolger Karl Dönitz, der seit Anfang 1943 Oberbefehlshaber der Kriegsmarine war, nutzte den Sonderzug nur selten. Das persönliche Verhältnis zwischen Dönitz und Jepsen galt als nicht angespannt und soll nicht schlecht gewesen sein. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebte Kapitänleutnant Asmus Jepsen mit seiner Familie in einem Notquartier in Neukirchen bei Steinbergkirche und war weiterhin Kommandant des Sonderzuges.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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