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Bergmann-Borsig

Business

Business, Germany (1891)

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Bergmann-Borsig war der Name des größten Herstellers für Kraftwerkskomponenten in der DDR. Das Unternehmen war hervorgegangen aus der 1891 von Sigmund Bergmann gegründeten Bergmann Electricitäts-Werke Aktien-Gesellschaft. Sigmund Bergmann gründete 1891 in Berlin-Moabit die Sigmund Bergmann & Co. OHG, wo er zunächst wie zuvor in New York Artikel für elektrische Beleuchtung, Telefonanlagen u. a. herstellte. Bereits 1893 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die Bergmann Electricitäts-Werke Aktien-Gesellschaft. Nachdem einige von Bergmanns Patenten Ende der 1890er Jahre erloschen waren, erweiterte er seine Produktionspalette und stellte auch Dynamos, Elektromotoren und elektrische Steuereinrichtungen her. Als sich Sigmund Bergmann 1906 entschied, ein günstiges 76.000 m² großes Gelände in der Nachbarschaft des Ortes Wilhelmsruh zu erwerben, folgte er damit einer Entwicklung, die in der Berliner Industrie seit einiger Zeit zu beobachten war. Das Stammwerk der Bergmann Elektrizitätswerke AG an der Seestraße in Berlin-Wedding (heute Osram-Höfe) war zu klein geworden, eine räumliche Erweiterung nicht mehr möglich. Also blieb nur die Randwanderung als Ausweg. So hatten es Borsig, Siemens & Halske bzw. Siemens-Schuckert und die AEG schon gemacht.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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