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Caffamacher
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Caffamacher, auch Kaffamaker, ist eine seit dem 17. Jahrhundert vor allem im norddeutschen Raum geläufige Berufsbezeichnung für Weber, die Caffa bzw. Kaffa herstellten, einen geblümten Samt. In der Hamburger Neustadt ist die Straße Caffamacherreihe nach ihnen benannt. Die Herkunft und Bedeutung des Wortes Caffamacher wird in unterschiedlicher Weise interpretiert. Michael Richey führte es im Idioticon Hamburgense auf Kaff-Haarmaker zurück, mit der Erklärung, dass die bei der Herstellung von Samt entstehende abgeschorene Seide wie Kaff oder Kaffhaar, niederdeutsch für Spreu, aussehe. In der idiomtypischen Zusammenziehung des Wortes sei daraus Kaffamaker entstanden. Im Hamburgischen Wörterbuch wird Richeys Definition als Umdeutung gewertet. Der Begriff bezeichne vielmehr die Hersteller des Gewebes Kaffa, Caffa oder Caffar, eines Samts mit seidener Kette, wollenem Einschlag und geblümtem Flor, und sei von dem französischen caffard bzw. cafard abgeleitet. Cafard wiederum, mit der wörtlichen Übersetzung Heuchler, wird beschrieben als „Zeug, dessen Kette aus Seide und der Einschlag aus Baumwolle“ bestehe oder auch als „Zeug mit wollener Kette und Leineneinschlag“.
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