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DIN 18205
Construction standardization
DIN-Norm, Germany
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Die DIN 18205 befasst sich mit der Bedarfsplanung im Bauwesen und wurde erstmals im Jahr 1996 veröffentlicht. Sie beschreibt die „methodische Ermittlung der Bedürfnisse von Bauherrn und Nutzern, deren zielgerichtete Aufbereitung als Bedarf und dessen Umsetzung in bauliche Anforderungen“. In der DIN 18205 werden die einzelnen Aspekte der Bedarfsplanung in fünf aufeinander aufbauende Prozessschritte gegliedert. Im Anhang der Norm sind Checklisten enthalten, die es ermöglichen, die Anforderungen nach ihrer Vollständigkeit zu kontrollieren. Die Bedarfsplanung ist ein Instrument, um dem Bauherren alle notwendigen Informationen für Investitionsentscheidungen an die Hand zu geben. In der Einleitung der Ausgabe aus dem Jahr 2016 wird die Bedarfsplanung als „unverzichtbarer Bestandteil der Planung und Realisierung von Projekten im Bauwesen jeder Art“ definiert. Im Vorwort zur Ausgabe aus dem Jahr 1996 hieß es „In Deutschland ist bisher die Aufmerksamkeit für diese Frühphase von Bauplanungsprozessen gering. Da aber jedes Bauprojekt diese Phase – wenn auch noch so unzureichend gehandhabt – durchläuft, und da in dieser Phase die Weichen für alle späteren Ereignisse jeder Bauplanung gestellt werden, liegt eine Qualitätsverbesserung im Interesse aller Beteiligten. Sie hat sowohl für das Einzelprojekt als auch für das Bauwesen insgesamt und seine volkswirtschaftlichen Konsequenzen erhebliche Bedeutung.“ Die Bedeutung der Bedarfsplanung für Bauvorhaben wurde zumindest von den Bedarfsträgern im Bundesbau schon früh erkannt. Die notwendigen Schritte der Bedarfsplanung werden in den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) detailliert beschrieben.
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