Common · Architecture

Fregehaus

Building in Leipzig, Saxony, Germany

Residential building, Leipzig (1550)

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Das Fregehaus ist ein barockes Kaufmannshaus an der Katharinenstraße 11 in der Innenstadt von Leipzig. Es steht unter Denkmalschutz. Das aus vier Flügeln bestehende viergeschossige Gebäude ist um einen rechtwinkligen Innenhof angelegt. Die symmetrische Hauptfassade ist von einem mit Fruchtgirlanden verzierten Kastenerker gekennzeichnet. Auf dem steilen Satteldach mit 62 Grad Neigung sitzen in vier Reihen 16 Giebelgauben. Zu den erhaltenen Teilen des Vorgängerbaus gehören das Kreuzgewölbe der Hofeinfahrt, Portale im Erdgeschoss und im Innenhof ein Relief, das Papst und Kaiser über Luther als Spottbild darstellt. Der Kaufmann Gottfried Otto kaufte 1705 das Grundstück und ließ das dort befindliche Renaissancehaus (erbaut vermutlich 1535) in den Jahren 1706 bis 1707 vom Leipziger Ratsmaurermeister Johann Gregor Fuchs im barocken Stil umbauen. Seinen heutigen Namen verdankt das Fregehaus dem Bankier Christian Gottlob Frege II (1747–1816), der es 1782 erwarb. Es blieb bis 1945 Sitz der Privatbank und bis 1976 eines Handelsbetriebes (mit staatlicher Beteiligung) der Familie Frege. Im Zweiten Weltkrieg hatte die Westseite der Katharinenstraße bis auf die Alte Waage kaum Schaden genommen und damit auch das Fregehaus.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. · Image: No machine-readable author provided. Jungpionier assumed (ba... (CC BY-SA 3.0) ·

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