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Freiland

Human settlement in Lilienfeld District

Human settlement, Türnitz

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Freiland ist ein Ort in der Gemeinde Türnitz im Bezirk Lilienfeld in Niederösterreich. Die um mehrere Zweckbauten entstandene Streusiedlung liegt im Mostviertel im oberen Traisental, das nach Norden zur Donau hin entwässert, auf einer Höhe von 400 m ü. A. Seine Lage am Zusammenfluss mit der Unrechttraisen macht ihn zum Verkehrsknotenpunkt. Der heute nicht mehr bestehende Freilandhof wird 1321 als Hof des „Frylanters“ urkundlich erwähnt. Dieser Hof wurde 1820 von Johann Fruhwirth erworben, der in der Nähe ein großes Eisenwerk betrieb, das in seiner Blütezeit (1840–1870) bis zu 600 Arbeiter beschäftigte und Gewehre, Bajonette und Säbel erzeugte. An der Stelle des Freilandhofes wurde im Jahre 1852 von der Fabrikantenfamilie Fruhwirth das Schloss Freiland errichtet. Durch die Einführung der Werndl-Gewehre in der österreichischen Armee wurde die Produktion verkleinert und letztlich aufgegeben; Fruhwirth widmete sich fortan Erzeugnissen aus Holz. 1931 erwarb Fürst Franz I. von Liechtenstein die Fabrik, und 1942 auch das Schloss. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 Freiland zwei Gemischtwarenhändler, ein Konsumverein, ein Sägewerk und die Fürstl. Lichtensteinsche Guts- u.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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