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Generalstabsoffizier

Profession

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Generalstabsoffizier oder Generalstäbler, auch Offizier im Generalstab oder Offizier im Generalstabsdienst, sind Bezeichnungen für Offiziere (kein Dienstgrad) ab dem Dienstgrad Hauptmann, die einen Generalstabslehrgang oder die erforderliche Ausbildung an einer entsprechenden militärischen Bildungseinrichtung, beispielsweise Kriegsakademie oder Generalstabsakademie, erfolgreich abgeschlossen haben. Die betreffenden Personen führen in deutschsprachigen Streitkräften in der Regel zusätzlich zur jeweiligen Dienstgradbezeichnung den Zusatz i. G., beispielsweise Major i. G.; äußeres Kennzeichen ist die Waffenfarbe Karmesinrot der Kragenspiegel sowie der Unterlage und Paspelierung der Schulterstücke. Generalstabsoffiziere werden in herausgehobenen Stabsverwendungen, in der Adjutantur oder auf Dienstposten höherer Truppenkommandeure eingesetzt. Für den Dienst in Generalkommandos, Generalstäben bis hin zu Kriegsministerien und Hauptquartieren wurden von Beginn an besonders qualifizierte Offiziere benötigt. So wurden bereits unter Karl V. zu Toledo und unter Wallenstein zu Beginn des 17. Jahrhunderts an Kriegsakademien entsprechend befähigte Offiziere ausgebildet. Mit der Aufstellung von Massenheeren und der Herausbildung der Waffengattungen und Truppengattungen im 19. Jahrhundert wurden beispielsweise in Preußen, Bayern, Frankreich, Polen und Russland Offiziere in zwei- bis dreijährigen Generalstabslehrgängen unterrichtet und befähigt.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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