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Gerhard Neumann

German germanist (1934–2017)

German Germanist (1934–2017)

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Gerhard Neumann (* 22. Juni 1934 in Brünn, Tschechoslowakei; † 27. Dezember 2017 in Berlin) war ein deutscher Germanist. Neumann wuchs als Sohn eines Ingenieurs, der an der Staatsgewerbeschule Maschinenbau unterrichtete, im mährischen Brünn auf. Nach der Vertreibung verbrachte die Familie drei Jahre im thüringischen Kleinwelsbach bei Langensalza, bevor sie nach Westdeutschland zog. Dort besuchte Neumann das Gymnasium Thomaeum in Kempen und studierte ab 1955 Germanistik und Romanistik. Er wurde 1963 bei Gerhart Baumann an der Universität Freiburg mit der Dissertation Konfiguration. Studien zu Goethes „Torquato Tasso“ promoviert. „Der leisesten Form der Kritik und der geistigen Subversion, die die Literatur kennt: dem Aphorismus“, galt seine Habilitationsschrift Ideenparadiese. Untersuchungen zur Aphoristik von Lichtenberg, Novalis, Friedrich Schlegel und Goethe (1972). Neumann zufolge zielt der Aphorismus auf „die wechselseitige Erschütterung von Denk- und Gefühlssicherheit“.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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