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Gothmund

Human settlement in Germany

Ortsteil, Lübeck

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Gothmund ist eine Fischersiedlung an der Trave, zwischen Lübeck und Travemünde gelegen, unweit des Herrentunnels. Das Gebiet gehört heute mit den Siedlungen Karlshof und Israelsdorf zum Lübecker Stadtteil St. Gertrud. In der Varendorfschen Landkarte von 1796 heißt der Ort Goodmund. Das Fischerdorf steht seit 2018 als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz. Die Gothmunder Fischer werden erstmals 1502 in einem Protokoll der Lübecker Ratsversammlung erwähnt: de vischere to deme Godmunde, tegen Symesen awer liggende (Die Fischer zu Gothmund liegen gegenüber Siems) und erhalten 1585 in der ersten allgemeinen Fischereiordnung eigene Rechte. Die Siedlung diente ursprünglich als Zwischenstation, um den von der Ostsee kommenden Fischern die lange Rückreise auf der Trave zu den Lübecker Häfen abzukürzen. Der natürliche Schutzhafen ist durch einen Schilfgürtel von der Trave abgetrennt. Anfangs waren nur einfache Katen (Schutzhütten) für kurzzeitigen Aufenthalt vorhanden, später wurden feste Häuser gebaut. Ein Beispiel für die historischen Fischerkaten ist im Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel aufgebaut. Die Siedlung wurde durch das Ostseesturmhochwasser am 13.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. · Image: Peter Oldekop (Public domain) ·

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