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Laubusch

Human settlement in Germany

Ortsteil, Lauta

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Laubusch (obersorbisch Lubuš) ist eine Arbeiterkolonie der Ilse Bergbau AG, die seit dem 1. Januar 2001 als Ortsteil zur Stadt Lauta in Sachsen gehört. Ihr ursprünglicher Name ist Kolonie Erika. Nach dem Abbruch des alten sorbischen Dorfes Laubusch (heute Wüstung) im Zuge des Braunkohlenabbaus ging der Ortsname auf die Arbeiter- und Angestelltenkolonie über. Bereits vor 1914 waren die Braunkohlevorkommen in der Nähe des Dorfes Laubusch bekannt. Der Aufschluss wurde jedoch durch den Beginn des Ersten Weltkrieges verhindert. Als mit Kriegsbeginn ein Standort für eine Aluminiumhütte gesucht wurde, fiel die Wahl nicht zuletzt durch die Nähe zu den Kohlenfeldern in Laubusch auf den Bauplatz des Lautawerks. Denn dieser Standort konnte neben einer günstigen Verkehrsanbindung auch eine langjährige Versorgung der Aluminiumhütte mit Braunkohle garantieren. Diese war zwingend, da die Gewinnung von Aluminium aus Bauxit in einem elektrochemischen Verfahren erfolgt, das einen hohen Energieaufwand bedingt. Deshalb wurde mit dem Baubeginn des Lautawerks auch mit dem Aufschluss der Grube Erika bei Laubusch begonnen.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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