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Lemkenhafen
Human settlement in Germany
Ortsteil, Fehmarn
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Lemkenhafen (Plattdeutsch: Lempenhaben und Lemkenhaven) ist ein Fischer- und Hafendorf auf der Insel Fehmarn und ein Stadtteil der Stadt Fehmarn im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Das etwa 135 Hektar große Lemkenhafen liegt an der westlichen Südseite der Insel an der Orther Reede. Der Ort ist ursprünglich eine Tochtersiedlung des knapp vier Kilometer entfernten Bauerndorfes Lemkendorf (hochdeutsch: Lämmchen-Dorf). In der Zeit der engen Verflechtung Fehmarns mit der Hansestadt Lübeck entwickelte sich Lemkenhafen von einer kleinen Fischersiedlung zu einem wichtigen Hafenort. Vermutlich zwischen 1462 und 1510 besaß Lemkenhafen das Lübsche Stadtrecht mit Bürgermeister sowie Rat- und Stadtsiegel. Der überlieferte Siegelabdruck zeigt ein schreitendes Lamm auf einem Nesselblatt und befindet sich im Lübecker Stadtarchiv. Eine Umschrift lässt andeutungsweise erkennen: signum / sigillum – burgensium / consoles lemmekenhavene. Das aufstrebende Lemkenhafen konkurrierte gegen den Hafen von Burg auf Fehmarn, der wegen seiner ungünstigen Lage einen aussichtslosen Stand hatte und auch abfällig als „Achtern Haben“ (sinngemäß: „hinterer Hafen“) bezeichnet wurde. Mehrfach versuchte der Rat der Stadt Burg in Eingaben an die Obrigkeit, den Getreideumschlag in Lemkenhafen zu begrenzen. Der Wohlstand in Lemkenhafen fand seinen Ausdruck in zahlreichen Kornspeichern, den sog.
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