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linen weaver

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Leineweber oder Lein(en)weber ist die historische Berufsbezeichnung für Weber von Leinen, einem auf Handwebstühlen in Leinwandbindung hergestellten Gewebe. Leinengewebe besteht ganz oder zu erheblichem Teil aus Leinengarn, einem aus Flachsfasern gesponnenen Garn. In ländlichen Gebieten erfolgte die Leinenweberei häufig im bäuerlichen Nebenberuf. Eine alte Bezeichnung des Leinewebers ist auch Züchner. Im Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit galt der Beruf des Leinewebers im Gegensatz zu Seidenwebern oder Tuchmachern als „ehrlos“ und damit als unehrlicher Beruf. In den städtischen Ständegesellschaften des Mittelalters wurden Kinder aus Leineweberfamilien daher meist von der Aufnahme in andere Zünfte ausgeschlossen. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts erhielten sie durch Reichsgesetze der Jahre 1548 und 1577 die Möglichkeit, ein anderes Handwerk zu erlernen. Eines von mehreren historischen Zentren der Leinenweberei war das Ravensberger Land im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Dort bauten die Bauern ab dem 17.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. · Image: Poet of the Fall (CC BY-SA 3.0) ·

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