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Ludwig Bock
Lawyer, born 1942
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Ludwig Bock (* 1942) ist ein deutscher Rechtsanwalt. Er ist wegen Verharmlosung des Holocausts als Volksverhetzer verurteilt worden. Bock wurde beim 1967 gegründeten Nationaldemokratischen Hochschulbund (NHB) politisch aktiv und war bereits im Gründungsjahr Mitglied des NHB-Bundesvorstands. 1972 kandidierte Bock im Wahlkreis Freiburg für die NPD bei der Bundestagswahl. 1970 war er an einer Aktion von NPD-Landtagsabgeordneten gegen die DDR-Fahne in Ulm beteiligt. Hiernach betätigte sich Bock beim 1973 gegründeten „Nationaleuropäischen Jugendwerk“ (NEJ), das er einstweilen leitete, bevor er als Vorsitzender des Schiedsgerichts der Gesellschaft für freie Publizistik (GfP) amtierte. Als Beistand der ehemaligen KZ-Aufseherin Hildegard Lächert im Düsseldorfer Majdanek-Prozess wurde er 1977 bundesweit bekannt. Am 154. Verhandlungstag beantragte Bock, die Zeugin und ehemalige KZ-Insassin Henryka Ostrowska im Gerichtssaal wegen Beihilfe zum Mord festnehmen zu lassen. Sie hatte ausgesagt, in Majdanek gezwungen worden zu sein, Behälter mit Zyklon B in die Gaskammern zu bringen.
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