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Maria Berner

Assembly line worker, Cisleithania (1904–2000)

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Maria „Mitzi“ Berner (* 24. Juli 1904 in Wien; † 16. August 2000 ebenda) war eine österreichische Widerstandskämpferin und Gewerkschafterin. Berner wuchs in einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie auf. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter heiratete ihr Vater, ein Bahnangestellter, erneut. Nach dem Pflichtschulabschluss arbeitete Mitzi zunächst als Dienstmädchen und wechselte dann zu den Österreichischen Heilmittelwerkstätten, wo sie sich als Betriebsrätin engagierte und als Gegnerin des Nationalsozialismus bekannt war. „Es war auch für mich nicht schön, es waren Betriebsversammlungen, und da hat man gehört: ‚Heil Hitler‘, und den Hitler reden, und alle sind aufgestanden und haben ‚Heil Hitler‘ [gerufen], und ich bin gesessen und habe die Hände im Sack gehabt. Und das war für mich auch nicht schön, muss ich sagen. Das war kein gutes Gefühl. Und die Männer und alle haben auf mich geschaut: ‚Was macht denn die?‘ Ich war alleine.“ Ab 1934 schloss sich Berner dem kommunistischen Widerstand an und versuchte, ihre gewerkschaftliche Arbeit fortzusetzen, und war auch Aktivistin der Roten Hilfe. Laut ihrer späteren Prozessaussage verstand sie sich nicht als Kommunistin: „Ich war ja nie ein Kommunist, ja?

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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