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Mechthild Bach

German internist (1949–2011)

German internist (1949–2011)

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Mechthild Bach (* 30. November 1949 in Wuppertal; † 24. Januar 2011 in Bad Salzdetfurth) war eine promovierte deutsche Internistin, die wegen vorsätzlicher Tötung von Patienten angeklagt wurde und sich während des Strafprozesses selbst tötete. Die Internistin Dr. med. Mechthild Bach behandelte mehr als 20 Jahre lang in der Paracelsus-Klinik in Langenhagen als Belegärztin einer Krebsstation zahllose Patienten, darunter viele chronisch Kranke und solche, die als austherapiert galten. Auf einer solchen Station liegt eine überdurchschnittlich häufige Verordnung von Beruhigungs- und Schmerzmitteln nahe, und dies war auch hier gegeben. Allerdings sahen Kontrolleure der Krankenkassen – im Zuge von Ermittlungen wegen Verdachts des Abrechnungsbetrugs gegen andere Ärzte – diese hohen Verordnungsmengen im konkreten Fall als unplausibel an und gingen ihnen genauer nach. Bach wurde nach Strafanzeige der AOK Niedersachsen in 78 Fällen von der Staatsanwaltschaft Hannover im Mai 2003 angeklagt, in der Paracelsus-Klinik in Langenhagen zwischen 2001 und 2003 insgesamt acht Krebspatienten (später erweitert auf 13) durch überhöhte Dosen von Morphium und Diazepam getötet zu haben. Bach bestritt stets diese Vorwürfe. Sie kam zeitweilig in Untersuchungshaft und bekam im Juli 2003 von der Bezirksregierung Hannover die Approbation entzogen, obwohl sich die Ärztekammer Niedersachsen vor sie stellte.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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