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Nierswalde

Human settlement in Germany

Ortsteil, Goch

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Nierswalde ist ein Ortsteil der Stadt Goch im Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen. Nierswalde wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit Reichswalde (heute Stadt Kleve) als Rodungssiedlung im Reichswald angelegt, um unter anderem Heimatvertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten einen Siedlungsplatz zuweisen zu können. Den Namen „Nierswalde“ erhielt die 1948 angelegte Siedlung 1952. Da in Nierswalde hauptsächlich Protestanten angesiedelt worden waren, wurde hier 1956 eine evangelische Kirche errichtet, während Reichswalde vorwiegend katholisch geprägt ist. Von 1969 bis 1972 wurde eine neuapostolische Kirche errichtet. Im nahegelegenen Reichswald und im Umfeld des heutigen Ortes Nierswalde fand im Februar 1945 des Zweiten Weltkrieges die sogenannte Schlacht im Reichswald statt. Nach dieser Schlacht konnten die Alliierten anschließend bei Wesel einen Brückenkopf über den Rhein schlagen und somit das Ruhrgebiet einnehmen. Am 1. Juli 1969 wurde Nierswalde nach Goch eingemeindet. Das Dorf verfügt über folgende Vereine: Asperden | Hassum | Hommersum | Hülm | Kessel | Nierswalde | Pfalzdorf

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. · Image: Assenmacher (CC BY-SA 3.0) ·

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