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Poppostein

Dolmen, Sieverstedt

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Der Poppostein (auch Taufstein genannt, dänisch: Popposten(en)) ist ein Hünengrab aus der Jungsteinzeit nahe am Ochsenweg bei Helligbek, Gemeinde Sieverstedt, in der schleswigschen Geest östlich der B76 von Flensburg nach Schleswig. Die Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK) entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. Die etwa 2,4 m lange Anlage war früher von einem Erdhügel überdeckt. Heute liegen die Steine frei. Der Innenraum misst 2,2 × 1,0 m und wird aus zwei Trägersteinen an den Schmalseiten und einen Trägerstein am nördlichen Ende begrenzt. Nach Süden ist der Dolmen offen. Auf dem Deckstein aus Granit, welcher den Namen Poppostein trägt, finden sich 17 eingeriebene, kleine Eintiefungen (dänisch skålformede fordybninger). Die Vorgeschichtsforscher nehmen an, dass sie in der Vorzeit in Verbindung mit kultischen Handlungen in den Stein getrieben wurden. Eine andere These ist, dass dem herausgeschlagenen Steinstaub besonderen Heilkraft zugeschrieben wurde, da die Schalensteine vorwiegend aus einer Granitsorte bestehen, die eine bestimmte chemische Zusammensetzung aufweisen.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. · Image: Wusel007 (CC BY-SA 3.0) ·

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