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Sandersee
Lake in Austria
Lake, Heiligenblut
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Der Sandersee ist ein postglazialer Zungenbeckensee, der mit Abschmelzen des Gletschers Pasterze ab etwa 1956 entstand, seit 1979 durch die Gletscherschmelze schon nicht mehr am Gletscherrand lag und seitdem temporär verlandet. Die maximale Ausdehnung erreichte der See im Jahr 1979 mit 121.566 m²; der Seeausfluss auf etwa 2070 m oberhalb der Möllschlucht wurde mit relativ natürlich aussehenden Steinschlichtungen 1969 und 1982 künstlich erhöht, um für den Stausee Margaritze weiterhin als Sandfang zu dienen, die Wasserfläche erhöhte sich dadurch um 10 Prozent. Der relativ hohe Sedimenteintrag von geschätzt 66.000 m³ Lockergestein und Feststoffen mit einem Volumen von 37.000 m³ schwankt stark abhängig vom Schmelzwasser in der Möll. Nur bei sehr hoher Wasserführung der Möll ist der Sandersee überflutet. Oberhalb der kleineren Felsschwelle, die den Sandersee im Nordwesten begrenzt, traten ab Mitte der 1990er Jahre größere Wasserflächen auf, die zunächst in Karten dem Sandersee zugerechnet wurden; erst ab etwa 2005 war ein weiterer See entlang des moränenbedeckten Teils der Pasterze unterhalb des Nordhangs von Kellerskopf und Schwertkopf unweit des Großglockners erkennbar, es bildete sich erneut ein Gletscherrandsee, der von der Universität Graz als Pasterzensee bezeichnet wurde und im Jahr 2018 bereits 35 ha der vormaligen Gletscherzunge umfasste, andere Messungen geben für den Zeitraum von 2015 bis 2019 eine Zunahme von 150.000 m² auf etwa 270.000 m² an. Im Pasterzensee konnten schon treibende Eisberge beobachtet werden, die sich in 3 Stunden um etwa 500 m bewegten. Ab 2021 bildete sich oberhalb des Pasterzensees ein weiterer kleinerer See, der ebenfalls im ehemaligen Gletscherbett der Pasterze liegt. 47.067512.751666666667Koordinaten: 47° 4′ 3″ N, 12° 45′ 6″ O Afritzer See | Aichwaldsee | Badesee Kirschentheuer | Baßgeigensee | Brennsee | Dietrichsteiner See | Dösener See | Egelsee | Faaker See | Falkertsee | Farchtensee | Feistritzer Stausee | Ferlacher Badesee | Ferlacher Stausee | Flatschacher See | Flattnitzer See | Forstsee | Goggausee | Gösselsdorfer See | Gradensee | Greifenburger Badesee | Griffner See | Großedlinger Teich | Großer Mühldorfer See | Großsee | Gurksee | Hafnersee | Haidensee | Hochwurtenspeicher | Hörzendorfer See | Jeserzer See | Keutschacher See | Kleinsee | Klopeiner See | Kraiger See | Längsee | Leonharder See | Linsendorfer See | Magdalensee | Maltschacher See | Meeraugen | Stausee Margaritze | Millstätter See | Moosburger Mitterteich | Moosburger Mühlteich | Naturbadesee Lavamünd | Oscheniksee | Ossiacher See | Penkensee | Pirkdorfer See | Pressegger See | Rauschelesee | Sandersee | Schwarzsee | St. Andräer See | St. Johanner Badesee | St. Urbaner See | Silbersee | Sonnegger See | Stappitzer See | Stausee Soboth | Strußnigteich | Tatschnigteich | Techelsberger Kleinsee | Torersee | Trattnigteich | Turnersee | Turracher Grünsee | Turracher Schwarzsee | Turracher See | Vassacher See | Villacher Grünsee | Völkermarkter Stausee | Wangenitzsee | Weißensee | Wernberger Badesee | Wolayer See | Wörthersee | Zirmsee | Zmulner See | Zollnersee
Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. · Image: Ewald Gabardi (CC BY-SA 3.0) ·