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Trockenfallen

Natural phenomenon

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Als Trockenfallen wird eine in der Natur vorkommende Erscheinung bezeichnet, bei der sich Wasser vom Land zeitweise oder auf Dauer zurückzieht respektive der Gewässergrund zunehmend frei liegt. Trockenfallen bezeichnet das Phänomen, dass Sandbänke und flache Meeresböden vor der Küste bei Niedrigwasser für eine gewisse Zeit über dem momentanen Meeresspiegel liegen. Trockenfallende Gebiete sind ein Problem der Nautik und daher auf Seekarten grünlich getönt, die Zahl der Tiefenangabe ist unterstrichen und gibt an, wie hoch die entsprechende Stelle bei Niedrigwasser über dem temporären Wasserspiegel liegt. Das Seekartennull (Höhenbezug von Seekarten) zeigt an Gezeitenküsten meist den astronomisch niedrigst möglichen Gezeitenwasserstand (LAT), sodass die Tiefenlinien auf die Gefahren des Auflaufens hinweisen. Für die Flora und Fauna bilden die trockenfallenden Gebiete ein spezielles Habitat, das Wattenmeer ist dafür ein Beispiel. Bei trockengefallenen Flächen besteht die Gefahr, dass Menschen, die diese Flächen betreten haben, beim Auflaufen des Wassers der Weg abgeschnitten wird, da Höhenunterschiede auf großen trockengefallenen Gebieten nicht zu erkennen sind. Das zurückkommende Wasser erzeugt starke Strömungen, die das Schwimmen unmöglich machen. Außerdem kann es sich als sehr schwierig erweisen, auf trockengefallenen Flächen zu laufen. Besonders im Watt kann eine Person unerwartet einsinken, weil solche Stellen im Watt nicht erkennbar sind. Flüsse und Seen leiden bei langanhaltender Dürre, also ausbleibendem Niederschlag, an Trockenfallen.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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