Common · History
Waldshuterkrieg
War, Switzerland
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Der Waldshuterkrieg (auch Schaffhauserkrieg) war Teil der kriegerischen Auseinandersetzungen im Jahre 1468 zwischen dem Adel im Sundgau, Breisgau, Klettgau und Hegau und den österreichischen Vorlanden unter dem Habsburger Herzog Siegmund von Österreich-Tirol einerseits und den acht Orten der alten Eidgenossenschaft, sowie einigen dieser zugewandten Orten andererseits. Schwerpunkt der Kämpfe war Waldshut, das belagert und teilweise zerstört wurde. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts kam es immer häufiger zu Auseinandersetzungen zwischen adeligen Gefolgsleuten der Habsburger und den Städten im süddeutschen Raum. Die Adligen waren vielfach zu Raubrittern herabgesunken und überfielen immer öfter die städtischen Kaufleute. Die Eidgenossen versuchten, diese Differenzen zur Ausdehnung ihrer Macht nördlich des Rheins zu nutzen. Sie schlossen Schutzbündnisse mit den Städten Schaffhausen (1454), Rottweil (1463) und Mülhausen (1466). Zwei Ereignisse führten zur Eskalation des Konflikts. Die Stadt Schaffhausen hatte am 1. Juni 1454 auf 25 Jahre ein Bündnis mit den eidgenössischen Orten Zürich, Bern, Luzern, Schwyz, Zug und Glarus abgeschlossen, nachdem Bilgeri von Heudorf Schaffhausen wieder den Habsburgern unterwerfen wollte.
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