Común · Arquitectura
Burg Eichelsheim
Castle
Castillo, Mannheim (1353)
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Die Burg Eichelsheim, auch Veste Mannheim, besaß die Funktion einer Zollburg und befand sich im heutigen Mannheimer Stadtteil Lindenhof nahe dem Stephanienufer am Rhein. Die Befestigung Eichelsheim wird im Jahr 1265 erstmals als Zollstätte erwähnt und war damals noch ein einzelner Turm. Die Namensbezeichnung soll auf den dichten Eichenwald zurückzuführen sein, der dort einst wuchs. Diese Stelle eignete sich dazu, die Schiffe auf dem Rhein einem Zoll zu unterwerfen und zugleich die Fahrrinne frei und sauber zu halten. Mit dem Bau der eigentlichen Burg wurde im Jahr 1353 begonnen. In den Folgejahren vergrößerte man die Anlage permanent; sie war auch Prägestätte des „Mannheimer Pfennigs“, einer Kurpfälzischen Silbermünze. Vom Sommer 1416 bis Januar 1419 hielt der Pfälzer Kurfürst Ludwig III. dort im Reichsauftrag den Gegenpapst Johannes XXIII. gefangen. Zu dieser Zeit hatte die Burg neben dem Wohn- und Verwaltungstrakt mit Kapelle nur einen festen Turm, in dem der Papst eingekerkert war. Er verfasste in der Zeit seiner Mannheimer Haft u. a. Gedichte und gab in poetischen Aufzeichnungen seinem Schmerz hinsichtlich der Vergänglichkeit alles Irdischen Ausdruck.
Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. · Imagen: Altera levatur (CC BY-SA 4.0) ·