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Czech grammar

Gramática

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Die tschechische Grammatik ist das System, das die Strukturen der tschechischen Sprache beschreibt. Diese zeichnet sich durch einen flektierenden, fusionalen Sprachbau aus, welcher eine stark ausdifferenzierte Vielfalt von Endungen bei Substantiven, Adjektiven, Pronomen, Numeralien und Verben hervorbringt. Wesentliche Merkmale sind unter anderem die Verwendung von sieben Fällen in der Deklination sowie die Unterscheidung des Verbalaspekts. Substantive sind in der Deklination nach Geschlecht (Genus), Zahl (Numerus) und Fall (Kasus) markiert. Die drei Genera sind wie im Deutschen männlich, weiblich und sächlich. Das Geschlecht eines Substantivs kann häufig anhand seiner Endung abgeleitet werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es eine Reihe von Ausnahmen gibt. Relikte der Numeruskategorie Dual (Zweizahl) sind in den Deklinationen der paarweise auftretenden Körperteile ruce ‚Hände‘, nohy ‚Beine‘, oči ‚Augen‘, uši ‚Ohren‘, ramena ‚Schultern‘, kolena ‚Knie‘ vorhanden. Auch das Tschechische kennt Pluralia tantum wie prázdniny ‚Ferien‘, hodinky ‚Armbanduhr‘ oder brýle ‚Brille‘ und Singularia tantum wie listí ‚Laub‘ oder uhlí ‚Kohle‘. Das Tschechische unterscheidet sieben grammatikalische Fälle, die sich aus dem Urindogermanischen erhalten haben.

Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. ·

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