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Goldbergsee
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Der Goldbergsee ist ein Badesee in der Gemeinde Marktschorgast im oberfränkischen Landkreis Kulmbach. Der innerhalb einer Schleife der Bahnstrecke Bamberg–Hof gelegene, namengebende Goldberg wurde 1755 erstmals erwähnt. Vermutlich wurde im Berg, allerdings erfolglos, einst nach Gold gegraben. Im 14. Jahrhundert stand dort der Marktschorgaster Galgen, in einer Karte aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist auf seinem Gipfel ein optischer Telegraf eingezeichnet. Von 1898 bis 1908 unterhielt die Bayerische Basaltbausteingesellschaft am Goldberg einen Steinbruch, den im Jahr 1909 die Gemeinde Marktschorgast übernahm. Der seit 1912 existierende, smaragdgrüne See liegt, von Felsen und Wald eingerahmt, in der Grube des ehemaligen Steinbruchs am Fuß des 548 Meter hohen Goldbergs. In jenem Jahr bewirkte eine Sprengung die unbeabsichtigte Flutung der Grube durch rasch eindringendes Grundwasser. Als Badesee wird der Goldbergsee spätestens seit 1922 genutzt.
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