Poco común · Lugares
Indescher See
Lago artificial, Düren
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Der Indesee, offiziell auch Tagebaurestsee Inden, im Sprachgebrauch seltener auch Indescher Ozean, Indescher See oder Indesches Meer, ist ein Tagebaurestsee, der nach der Auskohlung des Tagebaus Inden bei Inden im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen, entstehen soll. Der ursprünglichen Planung zufolge sollte das Restloch des Tagebaus mit Erde gefüllt werden. Im September 2006 stellte der Gemeinderat Inden einen Antrag, wonach das Restloch des Tagebaus ab dem Jahre 2035 zu einem Freizeitsee werden soll. Der Braunkohleplan wurde mittlerweile entsprechend angepasst. Zuvor wurde die Rekultivierungsplanung für die Fläche von Inden II mehrfach geändert. Zuerst sollte landwirtschaftlich rekultiviert werden, aber wegen eines nach Auffassung des BUND misslungenen Abraummanagements favorisierte RWE Power aus Kostengründen einen Restsee. Der See hätte dann eine Fläche von 1160 ha (entspricht 11,6 km²) und wäre damit der größte See in Nordrhein-Westfalen. Allerdings sind für die nahegelegenen Tagebaue Garzweiler (23 km²) und Hambach (42 km²) noch größere Seen in Vorplanung. Die Tiefe des geplanten Sees soll bei bis zu 180 Metern liegen. Der BUND lehnt diese Restsee-Variante ab.
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