Común · Personalidades
Joel Berger
Rabino alemán
Rabino alemán, nacido en 1937
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József György „Joel“ Berger (geboren am 7. September 1937 in Budapest) ist Landesrabbiner a. D. des Rabbinats Württemberg und Dozent an der Universität Tübingen. Bergers Vorfahren waren Getreidehändler und kamen ursprünglich von Oberschlesien nach Siebenbürgen. Als nach dem Ersten Weltkrieg Siebenbürgen rumänisch wurde, erkaufte sich sein Vater Eugen die ungarische Staatsbürgerschaft, übersiedelte nach Budapest und heiratete. Der Vater war Mitglied der „Autonomen orthodoxen israelitischen Gemeinde“ und führte ein Fachgeschäft für Hutzubehör. Seine Mutter Aurelie sprach sehr gut Deutsch und war bei der Geschäftsleitung der Daimler-Benz-Niederlassung in Budapest angestellt. Aufgewachsen in Budapest, erfuhr Joel Berger in seiner Kindheit, wie schon seit den 1920er Jahren in Ungarn antijüdische Gesetze erlassen wurden, und erlebte die Verfolgung und den Völkermord an den Juden in der Zeit des Nationalsozialismus mit. Nach der deutschen Besetzung Ungarns 1944 lebte er bis zum Einmarsch der Roten Armee am 16. Januar 1944 mit der Mutter, seiner Tante und weiteren Personen in dem auf Initiative des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg dort eingerichteten „Internationalen Ghetto“.
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