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Kantiana
Nachlass, Alemania
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Kantiana (Neutrum Plural von lat. ,kantianus‘: ,zu Kant gehörig‘) sind die Hinterlassenschaften des Philosophen Immanuel Kant. Neben Schriften, Buchoriginalen und Utensilien zählen dazu im weiteren Sinne auch sein Grab, Denkmäler, Gedenktafeln, Gedenkstätten und Anekdoten. Die Auseinandersetzung mit ihnen reicht von der Kantforschung bis zur Reliquienverehrung. Als lateinisches Adjektiv findet sich das Wort ,kantianus‘ erstmals im Namen der Stoa Kantiana, der ersten Grablege Kants am Königsberger Dom. Wissenschaftliche Verwendung für die Rezeption von Kants Schriften fand er zuerst bei Rudolf Reicke. Die Baltische Föderale Universität Immanuel Kant in Kaliningrad bezeichnet sich als „Kantiana“. Von 1747 bis 1750 lebte der junge Kant als Student im Dorf Judtschen (zwischen 1938 und 1946 Kanthausen, heute Wessjolowka) beim Pastor Daniel Ernst Andersch und beim Schulmeister Johann Jacob Challet. Er arbeitete dort als Hauslehrer für deren Söhne und formulierte seine Nebularhypothese zur Entstehung des Sonnensystems, die er 1755 in seiner Schrift Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels darlegte. Nachdem das Gebäude lange Zeit baufällig geblieben war, wurde es nach einem Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin an der Kaliningrader Universität im Jahr 2013 rekonstruiert. Im Gebäude befindet sich seit dem 16.
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