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Lutz Fleischwaren

Negocio, Alemania (1891)

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Die Lutz Fleischwaren GmbH war ein deutscher Nahrungsmittelhersteller. Das im Jahr 1891 von Wilhelm Lutz in Günzburg als Kaiserlich Lutzer's Fleischwaren-Manufaktur zu Günzburg gegründete Unternehmen stellte Wurst, Schinken und Fertiggerichte aus Fleisch her. Seit 1969 stellte die Wilhelm Lutz KG das Dach des Zusammenschlusses aller Fleischverarbeitungsaktivitäten der Südfleisch dar. 1978 gründete Lutz mit der amerikanischen Otto and Sons Inc. (OSI-Gruppe) in Günzburg das Gemeinschaftsunternehmen Esca Food Solutions, heutige OSI Food Solutions Germany, zur Belieferung von McDonald’s. 1991 wurde die Wilhelm Lutz KG zunächst in die Lutz Fleischwaren AG, später in die Lutz Fleischwaren GmbH umgewandelt. Das ab 2006 zur niederländischen Vion N.V. gehörende Unternehmen produzierte an den Standorten Landsberg am Lech, Chemnitz und Hammelburg. Neben der Belieferung des deutschen Lebensmittel-Einzelhandels und Industriekunden betrieb die Gruppe auch eigene Retail-Standorte im Filialkonzept. Nachdem 2007 der Standort Kulmbach (Bayern) mit 100 Mitarbeitern nach Chemnitz in Sachsen verlagert wurde, folgte 2008 die Schließung des Standorts Helmbrechts (Bayern), hier erfolgte die Verlagerung aufgrund hoher Subventionen auch in die neuen Bundesländer – in Nohra wurden dafür 70 Millionen Euro investiert. Im Mai 2014 veräußerte Vion den deutschen Teil der Sparte Convenience Retail, bestehend aus sieben Produktionsstätten, 29 Verkaufsstellen, neun Frischecentern und drei Fleischmärkten sowie den Marken Lutz, Nocker, Weimarer, Artland, Heiter – Ihr Rheingauer Metzger und Vegetaria mit einem Gesamtumsatz von 435 Mio. Euro.

Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. ·

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