Común · Saberes
Malbaum (Jagd)
Término de jerga
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Malbäume sind Bäume, die Rotwild, Wildschweine oder Dachse dazu nutzen, um ihre Decke bzw. die Schwarte daran zu scheuern oder zu malen (von maalen: Rot- und Schwarzwild reibt sich aus der Suhle kommend an einem nahe stehenden Baum (Maalbaum)). Dieses Vorgehen dient dem Wohlbefinden der Tiere und hilft dabei, Ektoparasiten zu entfernen. Malbäume werden von den Tieren meist nach dem „Suhlen“ aufgesucht. Dadurch sind Malbäume auch durch den abgestreiften Schlamm leicht erkennbar. Durch anhaftende Haare, durch die Höhe der „Scheuerstellen“ und durch eventuelle Rindenverletzungen, die durch das Gewaff des Keilers entstehen, können Rückschlüsse auf das vorhandene Wild gezogen werden. Keiler verletzen gezielt die Rinde von harztreibenden Baumarten, etwa der Fichte oder der Kiefer; da das Harz zusätzlichen Schutz gegenüber Parasiten bietet. Diesen natürlichen Harzfluss machen sich Jäger zunutze, indem sie Bäume mit Buchenholzteer bestreichen. So kann die Attraktivität der Malbäume erhöht werden. Dieses Wissen wird von Jägern genutzt, um das Wild an bestimmte Orte zu gewöhnen, um es dort besser beobachten sowie bejagen zu können. Nicht zu verwechseln ist der Malbaum mit einer Salzlecke.
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