Poco común · Personalidades
Matthias Robl
Esquiador de travesía, Alemania (1969-2008)
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Matthias „Hias“ Robl (* 15. Dezember 1969 in Oberstdorf; † 11. Mai 2008 in Innsbruck) war ein deutscher Alpinist, Leistungs-, Ski-, und Höhenbergsteiger. Robl war bereits als Jugendlicher ein Klettertalent. Mit 17 Jahren hatte er alle schwierigen Routen im Allgäu absolviert. Zuletzt war er Rettungssanitäter und Heeresbergführer im Rang eines Hauptfeldwebels an der Gebirgs- und Winterkampfschule der Bundeswehr (Gebirgsjäger) im Standort-Sanitätszentrum der Edelweiß-Kaserne in Mittenwald (Oberbayern), wo er in den letzten Jahren auch lebte. Robl absolvierte insgesamt etwa 2.500 Fels- und Eistouren, darunter mehr als 30 Erstbesteigungen. Sein Spezialgebiet war das Eisklettern, was ihm den Beinamen „der Eiszapfenkletterer“ eintrug. Zu seinen größten sportlichen Erfolgen zählte die Besteigung des Cho Oyu (8.188 m, sechsthöchster Gipfel der Erde) am 9. Mai 2004 von der tibetischen Seite aus (zusammen mit seiner Frau Alexandra Robl; ohne zusätzlichen Sauerstoff) und der Ama Dablam (6.856 m) in Nepal.
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