Común · Lugares
Offenbach-Mathildenviertel
Human settlement in Germany
Ortsteil, Offenbach del Meno
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Das Mathildenviertel ist ein Stadtteil der südhessischen Großstadt Offenbach am Main und umfasst die östliche Innenstadt. Mittelpunkt des Viertels ist der Mathildenplatz mit der Marienkirche. In diesem Stadtteil lebten im Juni 2020 circa 10.000 Menschen. Das Viertel liegt östlich der ehemaligen Altstadt und erstreckt sich von der Friedhofstraße und der Bahnlinie im Südosten, der Bismarckstraße im Süden, der Waldstraße und der Hochschule für Gestaltung im Westen, sowie dem Main im Norden. Der Name des Viertels bezieht sich auf Prinzessin Mathilde Karoline von Bayern, die 1833 durch Heirat Großherzogin von Hessen und bei Rhein wurde. Am Mathildenplatz befand sich von 1884 bis 1905 die Endhaltestelle der Frankfurt-Offenbacher Trambahn-Gesellschaft. Nachdem die Gesellschaft in städtischen Besitz übergegangen war, wurde 1906 die Straßenbahnlinie 16 vom Mathildenplatz zum Alten Friedhof verlängert (1969 wurde die Strecke zwischen Marktplatz und Friedhof stillgelegt). Die einstige Wendeschleife der Linie 16 befand sich in der Friedhofstraße (→ siehe auch: Straßenbahn Offenbach am Main), wo noch heute Schienenreste sichtbar sind (Stand: Januar 2015). Als ehemaliges traditionelles Arbeiterviertel weisen einige Straßen des Viertels eine überdurchschnittliche Einwohnerdichte und einen hohen Anteil an Anwohnern mit Migrationshintergrund auf. Manche Immobilien wurden daher gezielt von der Stadt aufgekauft und umgebaut oder abgerissen.
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