Común · Lugares
Seifertshofen
Human settlement in Germany
Ortsteil, Ebershausen
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Seifertshofen ist ein Kirchdorf in der Gemeinde Ebershausen im schwäbischen Landkreis Günzburg. Der Ort zählt 172 Bewohner, wobei diese Zahl die Einwohnerzahl der ehemaligen Gemeinde Seifertshofen darstellt. Das bedeutet, dass in dieser Zahl die Einwohnerzahl des Dorfes Waltenberg enthalten ist. Das Dorf liegt ungefähr eineinhalb Kilometer nördlich von Ebershausen am westlichen Rand des Tals des Haselbachs an der von Nattenhausen nach Ebershausen führenden Kreisstraße GZ 13. Im Lauf der Geschichte gab es für den Ortsnamen von Seifertshofen folgende Schreibweisen – Sigebrechtshoven, Sibrehtshoven, Sibrachtshofen, Seybraczhofen, Seybertshofen, Seybertzhofen, Seybertzhoven – die „zu den Höfen des Sigeprecht“ bedeuten. Der Ortsname lässt sich also auf den Vornamen „Sigeprecht“ zurückzuführen. Ein Indiz für die frühe Besiedelung der Gegend sind die, vor allem in den Wäldern östlich des Haselbach- beziehungsweise Gutnachtals liegenden vorgeschichtlichen Grabhügelfelder und keltischen Viereckschanzen. Seifertshofen, das im Jahr 1316 erstmals urkundlich erwähnt wurde, gehörte zu dieser Zeit zur hochstiftlichen Burg Hasberg. Außer einem Hof, der dem Franziskanerinnenkloster Klosterbeuren gehörte, wechselte der Ort im Lauf der Jahrhunderte mehrmals den Besitzer. Zuerst kamen die Seifertshofer Anwesen an das Kloster Roggenburg, dann im Jahr 1581 an Jakob Fugger von Kirchberg-Weißenhorn und schließlich zur St. Jakobspfründe in Augsburg (1695).
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