Poco común · Organizaciones

Spreewaldbahn

Transport company

Red ferroviaria, Brandeburgo (1924)

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Die Spreewaldbahn, niedersorbisch Błośańska zeleznica, war eine meterspurige Schmalspurbahn im Spreewald, von deren Betriebsmittelpunkt Straupitz die Strecken der Schmalspurbahn nach Lübben, Goyatz, Lieberose und Cottbus führten. Im Volksmund hieß die kleine Bahn „Spreewaldguste“, „Bimmelguste“ bzw. „Tschuchte“. Die Spreewaldbahn AG war von 1933 bis 1945 auch Eigentümerin und zeitweilige Betriebsführungsgesellschaft. In Betrieb war die Spreewaldbahn im Personenverkehr von 1898 bis 1970 (Restabschnitte), im Güterverkehr auf dem Reststück Cottbus Spreewaldbahnhof – Cottbus Flughafen (drei Gleisanschlüsse) noch bis 1983 (Umspurung auf Normalspur). Auf allen anderen Strecken wurde der Güterverkehr bis zum Jahr 1968 schrittweise aufgegeben. Danach wurden alle Gleisanlagen bis auf letzte Reste des Spreewaldbahnhofs in Burg abgebaut, dort stehen heute neben einer Gaststätte im Bahnhofsgebäude verschiedene Originalfahrzeuge im Außenbereich. Am ehemaligen Bahnhof Straupitz baut der Verein IG Spreewaldbahn eine Ausstellung auf, die sieben originale Wagen der Spreewaldbahn zeigt. In den 1890er Jahren wurden Pläne diskutiert, den Spreewald mit einer Eisenbahn zu erschließen. Diese Idee wurde jedoch nicht von allen Beteiligten begrüßt. Zu den größten Befürwortern zählten Graf von der Schulenburg in Lieberose sowie der frühere Landrat des Landkreises Lübben (Spreewald), Ernst von Houwald, wohingegen einflussreiche Geschäftsleute wie Rittmeister Ernst von Heynitz-Neuhausen gegen die Bahn argumentierten.

Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. · Imagen: Wikimedia Commons (Public domain) ·

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