Común · Arquitectura
Strausberg Bunker
Búnker, Strausberg
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Der Bunker Strausberg der Deutschen Post, auch als „Objekt 17/201 – Führungsstelle des Zentralstabes der DP in Strausberg“ bezeichnet, war ein Knotenpunkt des Fernmeldenetzes der DDR und war im Rahmen der Errichtung des GSN (Grundnetz des Staatlichen Nachrichtenwesens der DDR) und des Sondernetzes 1 von großer Bedeutung. Er wurde im Dienstobjekt der Deutschen Post der DDR in Strausberg in der Garzauer Straße errichtet. Seine Projektierung erfolgte Ende der 1970er. Die Fertigstellung erfolgte 1984. Projektierung, Inbetriebnahme und Nutzung erfolgten im Rahmen der Investitionspläne der Deutschen Post. Der Bunker hat zwei Etagen mit einer Gesamtnutzfläche von rund 8500 m². Seine Grundfläche beträgt ca. 65 × 65 m. Die Errichtung erfolgte im Rahmen von Maßnahmen des Ausbaus des alten Fernmeldenetzes der DDR aus der Nachkriegszeit zum Grundnetz des staatlichen Fernmeldewesens der DDR sowie der Errichtung des „Integrierten Stabsnetzes der Partei- und Staatsführung der DDR und der bewaffneten Organe“, im allgemeinen Sprachgebrauch als „Sondernetz 1“ bezeichnet. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Bunker Strausberg des Ministeriums für Nationale Verteidigung. Der Bunker war in erster Linie ein Nachrichtenbunker, im Spannungsfall auch Führungsbunker. Als Nachrichtenbunker sicherte er als Nachrichtenzentrale 2, oder als Hauptvermittlungsstelle 2 des Sondernetzes 1, oder auch als Schalt- und Betriebszentrale (SBZ) 2 des Sondernetzes 1 die Versorgung aller Kommandoebenen und Dienststellen im Zentrum der militärischen Führung der NVA, einschließlich des Operativen Führungszentrums, war fernmeldetechnisch mit der Hauptnachrichtenzentrale des MfNV, dem Bunker Harnekop als Hauptführungsstelle des MfNV, dem Bunker Garzau als Operatives Rechenzentrum der NVA und weiteren Einrichtungen verbunden.
Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. · Imagen: Molgreen (CC BY-SA 4.0) ·