Poco común · Arquitectura

Tappeinerweg

Senda, Tirolo

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Der Tappeinerweg ist eine etwa drei Kilometer lange Kurpromenade in der Südtiroler Stadt Meran und der erhöht darüber gelegenen Gemeinde Tirol. Er wurde vom bekannten Meraner Kurarzt Franz Tappeiner gestiftet und ist seitdem eines der Markenzeichen der beliebten Touristenstadt Meran. Des Weiteren erlangte er auch durch seine üppige, mediterrane Bepflanzung Berühmtheit. Der Tappeinerweg wurde vom Arzt, Botaniker und Anthropologen Franz Tappeiner (1816–1902) finanziert. Tappeiner stammte aus Laas im Vinschgau und hat sich nach seinem Medizinstudium 1846 als Arzt in Meran niedergelassen. Der erste Abschnitt des Tappeinerweges, der sich zwei Kilometer lang vom Zenoberg bis zur Galileistraße im Zentrum erstreckt, wurde im Jahr 1893 eröffnet, der zweite Teil im Jahr 1911; der dritte bis Gratsch führende Teil konnte aufgrund des Ersten Weltkrieges erst 1928 fertiggestellt werden. Der Aufgang Schlehdorf, das dazugehörige Kaffee sowie der einzige Block öffentlicher Toiletten ist seit 2023 aufgrund von vermuteten Hangrutschungen geschlossen. Es wird an der Wiedereröffnung gearbeitet. Der Weg verläuft am Hang des Küchelbergs (380 m s.l.m.) von Gratsch im Westen ostwärts bis zum Zenoberg, wo er am Pulverturm endet. Er liegt gut 100 Meter über dem Talkessel und weist selbst nur wenig Steigungen auf.

Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. · Imagen: Thomas Ledl (CC BY 4.0) ·

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