Poco común · Saberes

ZB/SA 19

Modelo de objeto manufacturado

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Der ZB/SA 19 (Zentralbatterie-Betrieb/Selbst-Anschluss), (Modell 1919, später W19), war der erste Standard-Tischfernsprecher der deutschen Reichs-Telegraphen-Verwaltung. Maßgebend für den Nachfolger ZB/SA 24, bereitete dieses Telefon den Weg zum Selbstanschluss, also dem Telefonieren ohne eine Handvermittlungsstelle. Vorgängermodell war der vor dem Ersten Weltkrieg eingeführte ZB/SA 11, einer der ersten Selbstanschluss-Telefonapparate nach dem Hildesheim Modell 1908 (M08). Die Bezeichnung „ZB/SA“ besagt, dass der Apparat den Strom für sein Kohlemikrofon von einer Zentralbatterie (ZB) über das Telefonnetz bezog; im Gegensatz zu den Ortsbatterie (OB) -Geräten war keine Batterie beim Teilnehmer und kein Kurbeln zur Rufspannungserzeugung mehr nötig. Dank des Nummernschalters (Wählscheibe) war der Apparat für ein Selbstanschluss-Amt (SA), also für die automatische Gesprächsvermittlung geeignet. Der Teilnehmer musste nur die Rufnummer wählen und wurde automatisch mit seinem gewünschten Gesprächspartner verbunden, so wie es prinzipiell in der heutigen Zeit noch üblich ist. Der Selbstwählbetrieb in der Anfangszeit war nur im eigenen Ortsnetz möglich. Fernverbindungen mussten weiterhin von Hand vermittelt werden. Der Ausbau des Selbstwählnetzes in Deutschland zog sich bedingt durch Wirtschaftskrisen und Kriege lange hin. Die letzte handbetriebene Orts-Vermittlungsstelle in der Bundesrepublik Deutschland wurde 1966 außer Betrieb genommen.

Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. ·

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