Commune · Personnalités
Oskar Pilzer
Avocat autrichien
Producteur autrichien (1882-1939)
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Oskar Pilzer (* 22. November 1882 in Czaniec, Galizien, Österreich-Ungarn (heute Polen); † Juni 1939 in Paris) war ein österreichischer Rechtsanwalt und Filmindustrieller. Von 1932 bis 1936 war er Präsident der letzten großen österreichischen Filmproduktionsgesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg, der Sascha Filmindustrie sowie Präsident der Wiener Filmproduzentenvereinigung. Gemeinsam mit seinen Brüdern Kurt, Severin und Viktor verfügte Oskar Pilzer nicht nur die Mehrheitsanteile an der Sascha Filmindustrie, sondern auch große Anteile an anderen Produktions- und Verleihgesellschaften wie der Vienna-, Gloria-, Rex-, Viktoria- und Walter-Reisch-Film. Oskar Pilzers Söhne Georges und Herbert waren ebenfalls erfolgreich in der Filmwirtschaft tätig. Oskar Pilzer wurde 1882 als zweiter von neun Söhnen des jüdischen Kaufmanns Samuel Pilzer und dessen Frau Regina geboren. Vater Samuel wurde 1849 in Andrichau geboren und pflegte eine rege Reisetätigkeit, wie in den Geburtsdaten seiner Kinder nachgezeichnet ist. Nachdem die Familie bereits zeitweise in Berlin lebte, war sie einige Jahre in Bielitz ansässig, wo Oskar ein Gymnasium besuchte. Oskar besteht die Matura und übersiedelt nach Wien, wo er ein Jurastudium beginnt und im März 1906 abschließt. 1913 übersiedelt die übrige Familie ebenfalls nach Wien, wo Vater Samuel 1915 stirbt.
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