Commune · Histoire

Ostalpenbahn

Projet avorté, Suisse

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Ostalpenbahn ist ein Sammelbegriff für mehrere unverwirklichte Eisenbahnstrecken in der Schweiz. Es handelt sich um Planungsprojekte für den Bau einer normalspurigen Transitachse durch die Ostalpen, die in der Ostschweiz beginnen und nach Norditalien führen sollte. Jahrhundertelang hatten die Strassen über die Alpenpässe Graubündens zu den wichtigsten Übergängen gehört und zur Entstehung eines florierenden Transportgewerbes geführt. Die Errichtung eines Eisenbahn-Alpendurchstichs sollte diesen Status erhalten und noch weiter stärken; ebenso erhoffte man sich zusätzliche wirtschaftliche Impulse. Die Idee kam in den 1830er Jahren auf, als die Kantone Graubünden und St. Gallen die Machbarkeit einer alpenquerenden Bahnverbindung untersuchen liessen. Diese sollte den potenziellen internationalen Schienenverkehr von Norden nach Süden über ihr Gebiet lenken. Es standen unterschiedliche Streckenvarianten zur Debatte, die ihren nördlichen Ausgangspunkt alle in Chur hatten. Von dort aus sollte die Bahnstrecke entweder via Lukmanierpass oder Splügenpass verlaufen. Varianten dieser Projekte sahen Strecken via Greinapass, San-Bernardino-Pass und Septimerpass vor. Eine weitere Idee war die Engadin-Orientbahn via Albulapass und Ofenpass in den Vinschgau.

Texte : Wikipédia en allemand, CC BY-SA 4.0. ·

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