Commune · Organisations
SA-Feldpolizei
Unité militaire, Pologne (1933)
Résumé établi à partir des données Wikidata
Sur Wikipédia
Texte en allemand Pas encore d'article dans ta langue : extrait en allemand.
Die SA-Feldpolizei (Fepo) beziehungsweise das SA-Feldjägerkorps (seit Oktober 1933) war eine von 1933 bis 1936 bestehende Sondereinheit innerhalb der nationalsozialistischen Sturmabteilung (SA). Die SA-Feldpolizei wurde am 24. Februar 1933 auf Veranlassung des damaligen preußischen Innenministers Hermann Göring in Berlin aufgestellt. Sie war eine Sondereinheit innerhalb der preußischen Hilfspolizei, die zwei Tage vorher, am 22. Februar 1933, ebenfalls durch Göring, ins Leben gerufen worden war. Zum Zeitpunkt ihrer Gründung umfasste die Feldpolizei etwa 180 ausgewählte SA-Angehörige. Die Hilfspolizei bestand aus Angehörigen der SS, SA und des Stahlhelm und sollte die reguläre Polizei bei der Bekämpfung der politischen Gegner der jungen nationalsozialistischen Regierung unterstützen. Die SA-Feldpolizei diente hingegen als Ordnungsorgan gegenüber den Angehörigen der Hilfspolizei (ab April 1933: SA-Reserve, abk. SAR), sie beteiligte sich aber auch an Aktionen gegen Gegner des NS-Regimes, unter anderem an der Großrazzia in der Schöneberger Laubenkolonie im Juni 1933. In ihrem Hauptquartier in der General-Pape-Straße unterhielt sie im Kellergeschoss das SA-Gefängnis Papestraße, in dem von März bis Dezember 1933 insgesamt ca. 2000 politische Häftlinge festgehalten wurden.
Texte : Wikipédia en allemand, CC BY-SA 4.0. · Image : Unknown authorUnknown author (CC BY-SA 3.0 de) ·