Commune · Histoire
Urfahranermarkt
Foire, Linz
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Der Urfahraner Markt ist ein halbjährlicher Jahrmarkt im Stadtteil Urfahr der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Laut der Linzer Marktordnung findet der Urfahraner Jahrmarkt im Regelfall neun Tage im Frühjahr ab letztem Samstag im April und im Herbst ab letztem Samstag im September statt. Im 19. Jahrhundert fand der Urfahraner Markt am Linzer Steinmetzplatzl statt (Urfahraner (= linkes) Donauufer auf Höhe des heutigen Römerbergtunnels), später am Standort des heutigen Bernaschekplatzes. Seit 1902 wird der Jahrmarkt auf der Urfahrer Donaulände veranstaltet. Frühjahr- und Herbstmarkt bestehen seit 1817, als Kaiser Franz I. das Abhalten zweier Märkte pro Jahr genehmigte: „Im Jahr 1817, am 20. März, erteilte Franz der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich … der unterthänigsten Ortsgemeinde Ufer Linz das Recht, das Jahr hindurch zwey Mal Jahrmärkte, jeder zwey Tage dauernd, abzuhalten berechtiget seyn sollen.“ Ursprünglich war der Markt ausschließlich für den Handel mit Waren aller Art bestimmt, vor allem Gebrauchsgüter und landwirtschaftliche Geräte. Ende des 19. Jahrhunderts wurden auch Belustigungen wie Schießbuden oder auch Schiffsschaukeln hinzugefügt. Urfahr wurde 1919 in Linz eingemeindet – zum Zeitpunkt der Eingemeindung stand der Markt vorerst vor dem Aus, jedoch wurde nach Protesten eine Marktstudienkommission gegründet, welche zwei Jahre später die Wiedereinführung dieses Marktes beschloss.
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