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Bramscher Pluton

Plutão, Baixa Saxônia

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Der Bramscher Pluton (auch Bramscher Massiv) ist ein hypothetischer Pluton aus gabbroidem Gestein, dessen höchster Punkt unterhalb der Stadt Bramsche nordwestlich von Osnabrück liegen soll. Seine Existenz wird bislang ausschließlich durch die Ergebnisse geophysikalischer Untersuchungen mit Hilfe der Geomagnetik, Gravimetrie und Seismik gestützt. Die vergleichsweise hohe Temperatur, der die Gesteine in diesem Gebiet in der geologischen Vergangenheit nachweislich ausgesetzt waren („Hochtemperatur-Diagenese“), wird ebenfalls auf den Bramscher Pluton oder auf durch diesen Pluton aufgeheizte hydrothermale Fluide zurückgeführt. Jedoch lassen sich alle geologischen Anomalien auch durch eine ungewöhnlich tiefe Versenkung und einen späteren Wiederaufstieg des Gesteinsverbandes in der Bramscher Gegend erklären. Ähnliche Erscheinungen an anderen Orten in der Umgebung von Osnabrück werden ebenfalls durch hypothetische Plutone erklärt, die jeweils mit eigenen Namen belegt sind: Massiv von Vlotho, Massiv von Uchte, Massiv von Loccum usw. Nach dem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erarbeiteten Modell einer Intrusion stieg während der Kreidezeit unter dem südwestlichen Niedersächsischen Becken Magma auf und erstarrte in einer Magmakammer, die 150 km mal 50 km groß war. Das Magma drang zwischen die mesozoischen Schichten und die Schichten des Altpaläozoikums in der Erdkruste vor. Es stieg bis in eine Höhe von 5 km unterhalb der Erdoberfläche auf und erstarrte dort als Lakkolith. Dadurch erhitzte es die überlagernden Gesteinsschichten und unterzog diese einer Metamorphose.

Texto: Wikipédia em alemão, CC BY-SA 4.0. ·

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