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Carmelites
Ordem religiosa
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Der Teresianische Karmel ist ein Reformzweig der Karmeliten. Dieser Reformzweig entstand 1568 aus einer Erneuerungsbewegung der spanischen Heiligen Teresa von Avila (1515–1582) und Johannes vom Kreuz (1542–1591). Diese versuchten, den Karmel zu seinen Quellen zurückzuführen und weiterzuentwickeln. Der Reformzweig wird auch als Unbeschuhte Karmeliten (Discalceaten) bezeichnet; zu ihm gehören neben den Unbeschuhten Karmelitinnen und den Unbeschuhten Karmeliten verschiedene Kongregationen des dritten Ordens, Säkularinstitute und die Laienbewegung der Skapulierbruderschaften. Der Orden der Unbeschuhten Karmeliten wird mit dem Ordenskürzel OCD (für lateinisch Ordo Carmelitarum Discalceatorum) bezeichnet; der ältere Zweig des Ordens, die Karmeliten, hat das Ordenskürzel O. Carm. Die Laiengemeinschaft der karmelitanischen Familie ist die Teresianische Karmel-Gemeinschaft TKG. Sie wird auch mit OCDS (Ordo Carmelitarum Discalceatorum saecularis) abgekürzt. Ihrer persönlichen geistlichen Eigenart entsprechend, begann Teresa von Ávila die Erneuerung des Ordens im 16. Jahrhundert mit sich selbst. Sie legte ein Gelübde ab, immer dem vollkommeneren Weg zu folgen, und beschloss, die Regel so vollkommen wie nur möglich einzuhalten.
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