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dicrocoeliasis

Human disease

Tipo de doença

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Als Dicrocoeliose (synonym Dikrozöliose) wird die parasitäre Erkrankung bezeichnet, die durch den Kleinen Leberegel verursacht wird. Sie gehört zu den Wurmerkrankungen (Helminthosen) und tritt vorwiegend bei Wiederkäuern auf, bisweilen aber auch bei anderen (Wild-)Tieren sowie Menschen. Von prinzipieller Wichtigkeit für das Auftreten von Dicrocoeliose sind bestimmte Umweltfaktoren, das Vorkommen von Zwischenwirten sowie das Vorkommen von Endwirten. Sie tritt auf großen Weideflächen in Tiefländern und in Bergen auf, vorwiegend in trockeneren Regionen mit Kalkboden. Weideflächen werden in der Regel durch Weidevieh kontaminiert, aber auch wilde Wiederkäuer sowie Kaninchen und Hasen können zur Verbreitung beitragen. Die Infektion mit Kleinen Leberegeln erfolgt durch die Aufnahme von infizierten Ameisen, dem zweiten Zwischenwirt nach Schnecken, mit der Nahrung. In den ersten Tagen nach einer Infektion wandern die jungen Leberegel (Metacercarien) in die Gallengänge des Endwirts. Bedingt durch mechanische Irritationen und durch toxische Effekte der Stoffwechselendprodukte des Kleinen Leberegels kommt es anfänglich zu Gefäßerweiterungen, im akuten Stadium zu Entzündungen der Gallengänge mit Gewebswucherungen im umgebenden Gewebe. Schwere, langanhaltende Infektionen führen zu Verhärtung und Vernarbung der Leber mit chronischer Gallengangsentzündung (Cholangitis), Erweiterung der Gallengänge und Fibrose. Sehr schwere Infektionen (>4800 Parasiten) führen zu einem erhöhten Serumalbuminspiegel, normale oder geringe Infektionen verlaufen ohne klinische Symptome (subklinisch).

Texto: Wikipédia em alemão, CC BY-SA 4.0. ·

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