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DR 137 155
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Der Triebwagen 137 155, auch Kruckenberg-Schnelltriebwagen oder Fliegender Silberling genannt, war ein Triebzug der Deutschen Reichsbahn, der 1938 nach Entwürfen von Franz Kruckenberg zu Versuchszwecken gebaut wurde. Als Versuchsträger zeichnete er sich durch sein fortschrittliches Konzept und Design aus. Die Besonderheiten waren Leichtbauweise, Luftfederung und die wegweisende Leistungsübertragung mit Strömungsgetrieben, die Wasser als Übertragungsmedium nutzten. Der dreiteilige Triebzug bestand aus zwei Maschinen- sowie einem Mittelwagen und hatte Jakobs-Drehgestelle an den Wagenübergängen. Am 23. Juni 1939 erreichte der 137 155 bei einer Testfahrt auf der Strecke Hamburg–Berlin eine Geschwindigkeit von 215 km/h. Es kam in der Erprobungsphase zu Brüchen der Treibradsatzwellen und infolge des Kriegsbeginns zu keinem weiteren Einsatz. Nach 1945 verblieb das Fahrzeug im Schadwagenpark der Deutschen Reichsbahn (DR). Dort wurde er 1958 ausgemustert und 1967 im Raw Wittenberge verschrottet. Ein Triebdrehgestell mit dem originalen Strömungsgetriebe konnte durch das Verkehrsmuseum Dresden vor der Verschrottung bewahrt werden.
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