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Falkenhayn

Noble family

Família nobre

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Falkenhayn (auch Falkenhain oder Falckenhan) ist der Name eines deutschen Adelsgeschlechts. Erste Vertreter lassen sich im 13. Jahrhundert im Bistum Merseburg nachweisen, später gelangten sie vor allem in Schlesien und Österreich zu Besitz. Zweige der Familie bestehen bis heute. Das Geschlecht ist nicht mit den von Sommerfeld und Falkenhayn zu verwechseln, die früher auch von Sommerfeld auf Falckenhayn bzw. von Sommerfeld aus dem Hause Falckenhayn (nach ihrem Gutsbesitz Falkenhayn im Fürstentum Breslau) genannt wurden. Der in älterer Literatur als Stammvater des Geschlechts genannte Falko, der nach der Schlacht bei Riade im Jahre 933 von König Heinrich I. zum Ritter geschlagen und mit Falkenhain im Stift Wurzen belehnt worden sein soll, ist genealogisch und urkundlich nicht nachweisbar. In einer Urkunde vom 8. Juni 1216 entscheidet Bischof Ekkehard von Merseburg auf der Stiftssynode einen Streit zwischen der Zisterzienserabtei Pforte und dem Ritter von Lössen zu Gunsten des Klosters. Unter den Zeugen tritt ein Rudolfus de Valkenhain auf. Um das Jahr 1222 übereignet der Landgraf Ludwig von Thüringen als Vormund seines Neffen Markgraf Heinrich von Meißen dem Kloster zum Heiligen Kreuz in Meißen das Dorf Daubnitz.

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