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Flandernbunker
Monumento histórico, Kiel
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Der Flandernbunker ist ein ehemaliger Marinehochbunker am Militärhafen Kiel-Wik. Seinen Namen erhielt er 1943 zur Stärkung des Heldenmythos um die Flandernschlachten im NS-Staat. In unmittelbarer Nachbarschaft lag der Flandernplatz mit dem Flanderndenkmal, das 1927 für die Gefallenen des Marinekorps Flandern im Ersten Weltkrieg am Tirpitzhafen errichtet worden war. Der Verein Mahnmal Kilian betreibt heute den Flandernbunker als Museum und Erinnerungsort. Der Bunker wurde 1943 bis Juni 1944 gebaut, womöglich unter Einsatz von Zwangsarbeitern. Er hat drei Geschosse auf einer Grundfläche von 550 Quadratmetern. Wandstärke 2,5 m. Decke 4 m. Im Zweiten Weltkrieg war der Bunker Schutzraum für bis zu 750 Soldaten der 5. U-Boot-Flotte, diente als Funkzentrale und Kommandantur für Kiel, den Nord-Ostsee-Kanal und den gesamten Ostseeraum. Eingeschränkt war er auch für zivile Schutzsuchende freigegeben. Der Bunker war auch Organisationsort 1945 für die Flucht über die Ostsee und Zuweisung der Schiffe und Konvois in die Häfen der westlichen Ostsee.
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