Rara · Lugares
Garzweiler
Former settlement in Germany
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Garzweiler ist ein Ortsteil der Stadt Jüchen im Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen. Der früher weiter südlich gelegene Ort musste dem gleichnamigen Braunkohletagebau Garzweiler weichen und wurde 1984 bis 1989 an den heutigen neuen Standort umgesiedelt. Garzweiler liegt nordöstlich von Jüchen und grenzt im Osten an Herberath, im Norden an Kelzenberg und im Westen an Priesterath. Das ursprüngliche Dorf (51° 4′ N, 6° 30′ O51.0645566.497194) lag östlich von Alt-Otzenrath und Pesch, die mittlerweile ebenfalls dem Tagebau weichen mussten. Der Ortsname wurde 1283 als Gartzwilre (= Gerhardswilere) in einer Urkunde des Kölner Stiftes Mariengraden genannt, in der bestimmt wird, dass der Zehnte aus Garzweiler dem Propst des Stifts direkt zufließen sollte. 1794 besetzten französische Truppen den Ort, und 1796 wurde die Mairie Garzweiler im Kanton Elsen des Arrondissement de Cologne im Département de la Roer eingerichtet. 1815 wurde daraus die preußische Bürgermeisterei Garzweiler. Die Synagoge der jüdischen Dorfbewohner wurde 1938 in der Reichspogromnacht niedergebrannt. Am 28. Februar 1945 wurde Garzweiler von westalliierten Truppen besetzt.
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