Rara · História

Gummihals

Palavrão

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Der Begriff Gummihals ist ein schweizerischer Ethnophaulismus für einen deutschen Staatsangehörigen in der Schweiz. Die Herkunft des Begriffs ist unsicher. Er soll aus den späten 1970ern stammen und zunächst vor allem von Studenten an Schweizer Universitäten verwendet worden sein, die sich über ihre deutschen Kommilitonen oder Dozenten beschweren oder lustig machen wollten. Der Ausdruck soll den Gegensatz zwischen der als aufdringlich empfundenen Sprachfertigkeit von Deutschen und der eher zurückhaltenden Ausdrucksweise von Schweizern illustrieren. Die Wortbildung «Gummihals» gehe davon aus, dass «selbst wenn du ihnen den Hals umdrehen könntest, sie […] immer noch unaufhörlich weiterreden [würden].» Seit etwa dem Jahr 2000 ziehen jährlich 40.000 deutsche Staatsbürger in die Schweiz, was zu einer Renaissance des Begriffs «Gummihals» geführt hat. Weil das Schweizer Gesundheitswesen heute stark von Deutschen geprägt ist, hat dies zu einer Neuinterpretation des Worts geführt. Bruno Ziauddins führt den Begriff in seinem Buch Grüezi Gummihälse. Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen von 2008 darauf zurück, dass deutsche Jungärzte immer heftig nickten, wenn Chefärzte mit ihnen redeten. Das werde von den Schweizern als «Zustimmung nach oben» aufgefasst.

Texto: Wikipédia em alemão, CC BY-SA 4.0. ·

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