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Hafenpreppach
Human settlement in Germany
Localidade, Maroldsweisach
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Hafenpreppach ist ein Gemeindeteil des Marktes Maroldsweisach im unterfränkischen Landkreis Haßberge in Bayern. Das Pfarrdorf liegt etwa 17 Kilometer südwestlich von Coburg zwischen dem Beerrangen, dem Sandberg und dem Riedelzug des „Schwarzen Feldes“. Nach Osten hin öffnet sich die Talmulde der Alster zu. Im Norden führt die Bundesstraße 303 von Coburg Richtung Schweinfurt vorbei. Die Staatsstraße 2428 verbindet Hafenpreppach mit Wasmuthhausen. Die Siedlung entstand um 800, als die Karolinger eine fränkische Meierei einrichteten. In der Nähe befindet sich der Burgstall Alte Burg, ein Ringwall vermutlich des frühen Mittelalters. Die erste urkundliche Erwähnung war 1290, als der Würzburger Bischof Manegold das Schloss Geiersberg unter anderem mit der zum Schloss gehörigen Meierei „Breitenpach“ an Karl von Heldritt verpfändete. Die Lagebezeichnung „hinter dem Schloss Altenstein“ und die Reihenfolge der Aufzählung unmittelbar nach Wasmuthhausen und Merlach sind Indizien, dass Hafenpreppach und nicht Unterpreppach beschrieben wurde. Im Jahr 1456 erhielt Jörg von Stein zu Altenstein drei Teile des Zehnt zu „Gerewt bey Hafenbreitbach“.
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