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Hanau-Steinheim

Human settlement in Germany

Distrito, Hanau

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Die ehemalige Stadt Steinheim am Main ist mit etwa 12.500 Einwohnern einer der größeren Stadtteile von Hanau im Bundesland Hessen. Steinheim ist Station der Deutschen Fachwerkstraße und für seine Altstadt mit restaurierten Fachwerkhäusern bekannt. Als Ausgangspunkt der hessischen Apfelweinstraße ist Steinheim wegen seiner Feiern beliebt: zum einen wegen des Steinheimer Johannisfeuers, das jährlich am 23. und 24. Juni gefeiert wird und seinen Ursprung in der germanischen Sonnenwendfeier hat, mittlerweile jedoch am Vorabend des Festes des Johannes des Täufers gefeiert wird, zum anderen wegen des Bundesäppelwoifests am letzten Augustwochenende. Steinheim grenzt im Nordwesten und Westen an Mühlheim am Main (Landkreis Offenbach), im Südwesten an den Obertshäuser Stadtteil Hausen, im Südosten an den Hanauer Stadtteil Klein-Auheim, und, durch den Main getrennt, an Hanau-Großauheim, im Nordosten an die Innenstadt und im Norden an den Hanauer Stadtteil Kesselstadt, zu dem es in römischer Zeit eine Brücke über den Main gab. Steinheim gliedert sich in zwei Gemarkungen, das flächenmäßig größere Klein-Steinheim und das südlich gelegene Groß-Steinheim. Aus der Gemarkung von Steinheim sind zahlreiche archäologische Bodenfunde aus vielen vorgeschichtlichen Perioden bekannt. An der Gemarkungsgrenze zu Mühlheim finden sich – überwiegend auf Mühlheimer Gebiet liegend – unmittelbar am südlichen Mainufer Lagerplätze der jungpaläolithischer Menschen der Rissener Gruppe der Federmesser-Gruppen aus der Zeit um 11.500 vor unserer Zeit, von denen zahlreiche bearbeitete Steingeräte ausgegraben werden konnten. An mehreren Stellen in der Steinheimer Gemarkung befanden sich Siedlungen der Hügelgräberbronzezeit und der Urnenfelderkultur. Im Waldgebiet zwischen Steinheim und Mühlheim-Dietesheim wurden im 20.

Texto: Wikipédia em alemão, CC BY-SA 4.0. · Imagem: Philipp Krebaum (CC BY-SA 4.0) ·

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