Comum · Arquitetura
Kaak
Pelourinho, Centro histórico de Lübeck
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Der Kaak (niederdeutsch) war der Pranger in der Hansestadt Lübeck. Als Kaak wurden seit dem 13. Jahrhundert Bauwerke auf dem Lübecker Markt bezeichnet. Heute wird darunter in Lübeck ein Bau mit Teilen gotischen Ursprungs verstanden. Der erste Kaak wurde 1294 erstmals erwähnt. Er stand auf der Westseite des Markts. 1465 wurde er umgesetzt, indem er als Obergeschoss (auch als Finkenbauer bezeichnet) auf eine unterkellerte Butterbude gesetzt wurde, in der sich zwölf Verkaufsstände für Butter befanden. 1579 wurde zusätzlich ein neuer Kaak nördlich des ersten errichtet. Er bestand aus einer Säule, auf der sich eine bekrönte Figur befand, und stand auf einer sechseckigen Plattform. In der Lübecker Franzosenzeit wurde die französische Gerichtsbarkeit eingeführt; der Pranger verlor seine Funktion und wurde 1811 abgebrochen.
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